Hunger ist eines der größten Probleme der Welt. Besonders Afrika ist stark betroffen.

Mit Maschinenpower gegen den Hunger

Hunger, eines der größten Probleme in Sierra Leone

Gemäß des World Food Programme (WFP) zählt Sierra Leone noch immer zu den sehr stark von Hunger betroffenen Ländern. Schätzungen des WFP zufolge mangelt es rund 5,1 Millionen Menschen im Land an ausreichend nahrhafter Nahrung, um ein gesundes Leben zu führen. Ein im Juni 2020 veröffentlichter Bericht zeigt, dass 63 Prozent der Sierra Leoner mit Ernährungsunsicherheit konfrontiert sind. Chronische Unterernährung ist im Land weit verbreitet. 

Zusätzliche Probleme entstehen in Sierra Leone durch klimabedingte Schocks wie z.B. Überschwemmungen und Erdrutsche, die in den letzten Jahren zugenommen haben. Die Entwaldung sowie die Bodendegeneration erschweren die Nahrungsmittelproduktion. Gemäß des World Food Programme ist die Produktion des Grundnahrungsmittel Reis stark zurückgegangen. Nur 4 Prozent der Bauern produzieren genug, um den Bedarf ihrer Familie für ein Jahr zu decken. 

Unser Lösungsansatz im Kampf gegen Hunger

Wer einem Manne einen Fisch schenkt, gibt ihm für einen Tag zu essen. Wer ihn das Fischen lehrt, gibt ihm ein Leben lang zu essen.

Konfuzius

Unter unserem Leitgedanken der Hilfe zur Selbsthilfe setzen wir uns im Bereich der Landwirtschaft durch den Aufbau von Modellfarmen dafür ein, die Ernährungssituation zu verbessern. 

Anstatt täglich Lebensmittel zu spenden, unterstützen wir die Menschen in unserer Projektregion mit Saatgut, Setzlingen, Werkzeugen, Maschinen und Know-How. Dies soll den Bewohnern ermöglichen, selbst anzubauen, was sie benötigen. Die Überschussproduktion kann darüber hinaus auf den lokalen Märkten verkauft werden, um den Familien ein Einkommen zu sichern. 

Für die Bestellung größerer Felder schicken wir im Oktober einen Traktor nach Sierra Leone. Dieser soll den Bauern in der Projektregion bei der Bestellung sowie der Ernte der Felder helfen, sodass die schweißtreibende Handarbeit reduziert werden kann. 

Mit Bildung zum Erfolg

Neben der aufgezeigten Unterstützung der Menschen vor Ort unterstützen wir den Aufbau von Schulfarmen. Dies soll den Kindern und Jugendlichen möglichst früh ermöglichen, etwas über den Anbau und die Aufzucht von Pflanzen zu lernen. Darüber hinaus decken wir mit unseren Schulfarmen unterschiedliche Themen des Umweltschutzes ab.

Es werden beispielsweise Obstbäume an unseren Schulen gepflanzt. Zunächst bieten diese gesundes und frisches Obst für die Ernährung der Schülerinnen und Schüler. Allerdings tragen wir so auch dem Umweltschutz im Sinne der Bekämpfung der Entwaldung der Region Rechnung. 

Eure Unterstützung für unsere Arbeit

Wir sind für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Die Abstimmung für den Publikumspreis ist bis zum 27. Oktober geöffnet. Bitte unterstützt uns mit eurer Stimme! Die 10.000 Euro, die der Gewinn dieses Preises einbringen würde, könnten wir für den weiteren Aufbau von Schul- und Modellfarmen nutzen und somit aktiv gegen den Hunger in Sierra Leone ankämpfen.   

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