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Otto Herz

Foto: Thomas Necke

„Wer Schulen gründet, sät Hoffnung!

 

Sät die Hoffnung, dass durch gewollte Erlebnisse, durch gesuchte Erfahrungen,

durch erarbeitete Erkenntnisse wir alle in vielfältiger Gemeinsamkeit lernen können, menschlicher zu werden, Humanität und Solidarität uns wechselseitig zukommen zu lassen.“

Dies habe ich zur Eröffnung der Ev. Schule Berlin-Zentrum am 18. November 2007, in der St. Marienkirche Berlin-Zentrum gesagt. - Wieviel mehr gilt diese Einsicht in einem Land und für ein Land, das zu den ärmsten Ländern der Welt zählt, Sierra Leone, in dem es keinesfalls selbstverständlich ist, dass alle Kinder wenigstens zu einer Grund-Schule gehen dürfen, wo es noch nicht einmal selbstverständlich ist, dass Kinder täglich satt werden.

Indem FORIKOLO e. V. in Sierra Leone Schulen baut, Schulen, die im Sinne der Ernährung, aber auch im geistigen Sinne „satt“ - und dann auch wieder hungrig nach neuen Einsichten - machen, verkörpert FORIKOLO weltumspannende Humanität und Solidarität, zeigt:

 

wir alle können gemeinsam heute, jeden Tag etwas tun, wir müssen nicht auf „oben“ warten, nicht uns von den Großorganisationen abhängig machen, wir alle können HOFFNUNGSTRÄGER sein. Kein Beitrag ist zu klein. Persönlicher Einsatz vor Ort prägt noch mehr als die Euros, von denen freilich viele noch nötig sind, um die Millienniumsziele in dieser Hinsicht zu erreichen.

Dabei möge uns bewußt sein:

Die Zukunft der Welt braucht eine Schule, in der die Vielfalt der Kulturen wahr-lich zuhause ist. Zum Verstehen der und zur Verständigung zwischen den Kulturen beizutragen - kein wert-vollerer Auftrag für jede Schule. Versagt eine Schule vor diesem Anspruch, versagt sie vor der Zukunft der Welt. © Otto Herz * Zum Tag der Menschenrechte 2004

Julia und Romy Hilbig

 

„Das größte Problem in der Welt ist Armut in Verbindung mit fehlender Bildung. Wir müssen dafür sorgen, dass Bildung alle erreicht.“ - Nelson Mandela

 

Wir sind Romy und Julia Hilbig und studieren Sozial- und Politikwissenschaften (Julia) und Betriebswirtschaft (Romy) an der Universität Leipzig.

Wir sind durch Stefan Klenk auf den Forikolo e.V. aufmerksam geworden und waren sofort von der Arbeit des Vereins begeistert. Durch persönliche Erfahrungen in Afrika und das Interesse am Thema Entwicklungszusammenarbeit wollen wir uns von Leipzig aus für bessere Lebensbedingungen und  besseren Zugang zu Bildung in Sierra Leone engagieren.

Franziska Burmeister

"Ich bin Franziska Burmeister und studiere an der Universität Leipzig Ethnologie im Hauptfach, sowie Afrikanistik und Alte Geschichte im Nebenfach. Ich bin durch André Bünte auf den Verein aufmerksam geworden und wollte gerne ein Praktikum in Sierra Leone machen. Dieses hat mich auch dazu bewogen, weiterhin im Verein tätig zu sein, da noch vieles vor Ort geschehen muss. Bildung ist eine der wenigen Möglichkeiten in Sierra Leone, den eigenen Lebensstandard zu verbessern und auch die Missstände im Land selber zu bewältigen. Mir gefällt vor allem sehr gut, dass wir vor Ort mit Einheimischen zusammenarbeiten und somit versuchen, den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden. Trotzdem gibt es einige kulturelle Unterschiede, die vieles erschweren, gleichzeitig aber auch die internationale Zusammenarbeit interessant machen und somit den eigenen Erfahrungshorizont ungemein erweitern."

Sabrina Hinrich

 

Warum ich die Entwicklungszusammenarbeit mit Sierra Leone unterstütze:

 

Dieser Satz kann ganz einfach beantwortet werden. -Es ist dem Zufall zu verdanken!

 

Schon oft habe ich über Fragen nach der Stellung des Individuums in der Gesellschaft, nach Werten wie Freiheit, Toleranz, Gerechtigkeit oder Nachhaltigkeit und richtigen Strukturen für gesellschaftliche Institutionen wie Recht, Wirtschaft, Unternehmensethik, Arbeit, Ehe, Familie, Migration, Kultur, Medien oder dem Gesundheitssystem, nach gerechtem Lohn oder Armut und der Umsetzung dieser Themen nachgedacht ohne aber aktiv zu werden. 

 

Im Juli 2008 hörte ich zum ersten Mal von der Existenz des Forikolo e.V. Leipzig und seinen Projekten und Zielen. Die solide und transparente Arbeitsweise überzeugte, die Projekte und Ziele begeisterten mich, sodass mein Interesse geweckt war und einem ehrenamtlichen Engagement nichts im Wege stand.

 

Da ich in meinem engeren Familienkreis selbst zwei Patenkinder habe, denen es sehr gut geht, ist es mir wichtig auch einen Blick über den Tellerrand hinaus zu werfen und Kindern in einem Entwicklungsland Unterstützung zukommen zu lassen. Besonders wichtig sind mir dabei Aufklärungsarbeit in Deutschland, Solidarität, Subsidiarität und Kooperation um die Öffentlichkeit auf Probleme vor Ort aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren.

 

Forikolo e.V.- in meinen Augen ein Verein, für den es sich zu engagieren lohnt!

 

Stefan Klenk

„Die gute Schule von heute, verhindert den Krieg von morgen“.

In Sierra Leone darf es nie wieder dazu kommen, dass Kinder ihre Bleistifte gegen Waffen eintauschen müssen.

 

Ich habe als ehemaliger Soldat in Bosnien-Herzegowina und Kroatien sowie durch meinen Aufenthalt als Sierra Leone unmittelbar zu Kriegsende erlebt, welche Auswirkungen Krieg insbesondere auf Kinder und Jugendliche hat.

 

„Ich will dort kämpfen, wo das Leben ist“. Dieses Zitat von Clara Zetkin findet sich auf einem Denkmal an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät Leipzig, an der ich (nach dem Ende meines Militärdienstes) studiert habe. Es hat mich und mein Handeln nachhaltig geprägt.

 

Nachdem die Rebellen in Sierra Leone ganz bewusst, Bildungseinrichtungen zerstört haben, um den Kindern den Zugang zu Bildung zu verwehren, braucht das Land wieder moderne Lernorte, in denen Kinder und Jugendliche FÜR das Leben lernen können.

 

Der Forikolo e.V., den ich im Jahr 2002 zusammen mit Freunden aus Deutschland und Sierra Leone gegründet habe, setzt sich insbesondere für Schulneubauten sowie der Verbesserung der Ernährungssituation in Form von Modellfarmen ein. Ziel des Vereins ist es, dass bis 2015 gemäß den UN-Millenniumszielen alle Kinder im Loko Masama Chiefdom, in dem wir innerhalb von Sierra Leone tätig sind, Zugang zu einer kindgerechten Schulausbildung haben.

George Mansaray

George Mansaray leitet seit der Gründung des Forikolo e.V. unsere Schulbauprojekte vor Ort in Sierra Leone. Er hat viel Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit durch seine Arbeit für große Organisationen wie  CCF oder Goal Ireland. 2006 hat George Mansaray für ein Jahr in England gelebt und sich dort an einer Waldorfschule weitergebildet. Im selben Jahr wurde er zusammen mit dem Vereinsvorsitzenden Stefan Klenk zum Sommerfest des Bundespräsidenten Horst Köhler ins Schloß Bellevue nach Berlin eingeladen. 2010 hat er mit Unterstützung durch den Forikolo e.V. Projektmanagement studiert. 

 

 

 

Abu Mansaray

Abu Mansaray studierte an der Universität Leipzig Anglistik und Afrikanistik und ist Gründungsmitglied des Forikolo e.V. Er leitet vor Ort in Sierra Leone die Agrarprojekte des Vereins. 

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K.-Inhaber:Forikolo e.V.
Bank:Volksbank Leipzig
BLZ:860 956 04
K.-Nr.:307 470 055